Grossrollerfreunde-Kassel
  Dolomitentour 2014
 

Dolomiten / Großglockner
1.-8. Juni 2014
 

Am 1. Juni starteten wir  per Autozug (ab Hildesheim) nun endlich unsere Alpentour. Die Bahn hatte die Fahrzeit so gestaltet, dass wir am Montag gg. 09.00 Uhr in Innsbruck wieder unsere Roller besteigen konnten. Bei bewölktem Himmel, aber mit großen Sonnenabschnitten fuhren wir dann über die alte Brennerstraße unserem Quartier in Arabba entgegen. Die Strecke stimmte uns gut auf die zu erwartenden Bergstrecken ein, ein Vorgeschmack, was in den kommenden Tagen so von uns abverlangt wurde. In gemütlicher Fahrt folgten wir der Brennerstraße bis Brixen und fuhren dann über das "Würzjoch 2004 m" und den "Pso. di Compologno 1875 m" nach Arabba. Herrliche Ausblicke und tolle Strecken versüßten uns die Fahrt. Gegen 17.00 Uhr kamen wir dann in unserem Hotel an, ein Superquartier mit Tiefgarage und wirklich allerbester Verpflegung, wie sich später herausstellte. Wohlfühlen und Ausruhen nach der Anfahrt - aber auch an den anderen Tagen war hier garantiert. (Tagesstrecke 198 km)




Am kommenden Tag verließen wir bei gutem Wetter unser Hotel und aus der Tiefgarage heraus ging es nur noch bergan! Wir schraubten uns auf den engen Serpentinen dem "Pso Pordoi 2200 m" entgegen. Die Strecke war nicht so stark frequentiert, so daß wir durchaus auch des öfteren anhalten konnten, um die Speicherkarte unserer Fotoapparate zu füllen. Auf der Passhöhe machten wir eine etwas ausgiebigere Pause und genossen das Spiel der Murmeltiere. Über das "Sellajoch 2200 m" ging es dann zum "Grödnerjoch mit nur 2100 m".  Die Tour setzte sich dann über Wolkenstein und Kastelruth fort, über den "Nigerpass" und den "Karerpass" ging es dann in Richtung Moena. Durch das herrliche Tal "Val Travignolo" ging es nach Falcade und dann in das Tal "Valle di San Pellegrino" mit Überquerung des Passes. In zügiger Fahrt ging es dann wieder über Moena Richtung Arabba - obligatorisch: Pso. Pordoi "ruff und wieder runner"....  (Tagesstrecke 195 km).





Mittwoch sind wir wieder  (.. wie immer eigentlich) früh aufgebrochen und weil es so schön war.... "Pordoi ruff und hinten runner"... Auf gut ausgebauter Strecke ging es dann bis nach "Predazzo" grobe Richtung "Passo di Rolle". Knapp 2000 m hoch - aber tolle Auf- und Abfahrt ! Auf engeren Pass-Straßen ging es über den "Pso. di Cereda"  (nur 1300 m - nicht der Rede wert) - und den "Pso. di Duran mit grad mal 1600 m wieder Richtung Arabba. Irgendwann erwischt es jeden: 10 km vor unserem Hotel setzte der Regen ein. Hartgesotten wie wir sind, haben wir es ohne Regenzeug überstanden. (Tagesstrecke: 190 km)




Während der Nacht zum Donnerstag schüttete es , aber beim Frühstück war der Himmel wieder frei von den Wolken - in herrlichem blau. Von Arabba wollten wir heute nach Großkirchheim (.. nahe Heiligenblut). Auf der "Großen Dolomitenstraße" fuhren wir über den "Pso. di Falzarego" Richtung Cortina dÀmpezzo. Vorgesehen war, dass wir einen Abstecher zu den "Drei Zinnen" machen, jedoch kehrten wir an der Mautstelle um, weil die Berge total im Nebel lagen. Da wir dadurch zeitlich etwas Luft hatten, fuhren wir ab Sillian über die "Karnische Dolomitenstraße". Landschaftlich war das eine gute Wahl. Über Kötschach - Oberdrauburg - Lienz fuhren wir dann zu unserem Zwischenziel in Döllach/Großkirchheim. Hier hatten wir ein nettes Quartier mit "Herbergsmutter", die uns mehr als verwöhnte. (Tagesstrecke so um die 220 km)







Der frühe Vogel.....  Nach diesem Motto ging es nach dem zeitigen Frühstück dem Glockner entgegen. Wolkenfreier Himmel in tiefem Blau - was will man mehr? Die Beschilderung führte uns auf eine kleine Nebenstrecke, die zwar landschaftlich sehr schön war und wirklich herrliche Serpentinen hatte, aber so früh am Morgen..... naja! Bei Heiligenblut kamen wir wieder auf die "Normalstrecke". Nach Zahlung unseres "Eintritts" - immerhin 24 € - durften wir dann die Superstrecke genießen. Wir fuhren dann erst mal zum "Großglocknerhaus" um die Reste des Gletschers zu bestaunen. Danach ging es zum "Hochtor (2576 m)". Am Fuschertor machten wir dann noch eine kleine Kaffeepause und genossen die herrlichen Panoramen. Danach ging es wieder bergab..... über Bruck - dann noch ein Schmankerl,  den Dientener Sattel. Nach ausgiebiger Mittagspause fuhren wir dann über Saalfelden nach Innzell, unserem Quartier für diese Nacht. (Tagesstrecke 187 km).



Samstag - nach wie vor bestes Wetter - ging es kurz auf die Autobahn und auf der Westseite dann um den Chiemsee. Hier suchten wir uns in "Gstadt" ein schönes PLätzchen für eine ausgiebige Kaffeepause. Dann fuhren wir "grobe Richtung" Regensburg, um dann noch ein paar Kilometer auf der Autobahn zuzustrecken. In Altdorf verließen wir die Autobahn und fuhren gemütlich durch die Fränkische Schweiz zu unserem Quartier in Obertrubach. Die etwas stressigere (längere...) Strecke war bei einem kühlen Bier und super Abendessen schnell vergessen. (Tagesstrecke um die 320 km).
Der Rest ist schnell erzählt..... früh aus den Federn und ab Richtung Heimat. Eine kurze Strecke Autobahn - und dann über Meiningen - Eisenach - Kassel. (Tagesstrecke 295 km).

... achja, nach der Tour - ist vor der Tour !

11.-14. September 2014
 Spessart / Odenwald

  
 
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